SoLaVie-Mitgliederversammlung 2015

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Liebe Aktive, liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

am 4. Juli 2015 wird unsere Mitgliederversammlung statfinden. Wir werden uns um 17 Uhr im Stadtteil- und Familienzentrum Oststadt, Grimmelshausenstr. 30, Offenburg treffen.

Hierbei wird als wichtigster Teil der Mitgliederversammlung über ein Bieterverfahren der Mitglieder und Ernteabnehmer die Finanzierung des Anbaus für 2016 organisiert. Weiteres in folgendem Infoblatt sowie über die kommende Einladung.

SoLaVie Info 2015-04

Dokumente für die Mitgliederversammlung als PDF – unbedingt ausdrucken und durchlesen: 2015-06-07 Dokumente MV 2015

Aufruf: Plakatieren bitte nur wo es erlaubt ist!

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Liebe Leute,

wir wurden darüber benachrichtigt, dass Plakate für unsere Infoveranstaltung am Freitag in vielen Bushaltestellen in Lahr angebracht wurden. Der Betreiber der Bushaltestellen hat uns schriftlich aufgefordert, dies zu unterlassen und mit Regressforderungen für Reinigungkosten, Nutzenausfall usw. gedroht.

Daher: BITTE UNTERLASST DAS WILDE PLAKATIEREN AN GEWERBLICHEN FLÄCHEN.

Wir freuen uns natürlich, dass ihr den Verein bekannter machen möchtet. Bei der Nutzung von gewerblichen Flächen ohne Zustimmung schadet ihr uns durch die am Ende berechtigten Forderungen der Eigentümer. Generell gilt (auch beim Plakatieren in Vereinen, Schaukästen usw.): nur nach Rücksprache/Genehmigung durch die verantwortlichen Personen.

Abgesehen davon: Werbt weiter und informiert die Leute über unsere Idee!

Anfrage: Aufruf für Verteilpunkte

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Liebe Interessentinnen, Mitglieder und GönnerInnen der Solidarischen Landwirtschaft SoLaVie,

die Arbeitsgruppe Verteilsystem sucht für die Gemüseabnehmer im Stadtgebiet Offenburg eine geeignete Stelle als Verteilpunkt für die Ernteanteile ab Frühjahr 2015. Als Minimalanforderung haben wir uns für diese Stellen auf Folgendes geeinigt:

  • Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung und Witterungseinflüssen
  • gute Zugangsmöglichkeiten an wenigstens drei Stunden eines Tages (z.B. Garage, Carport, Keller, Schopf, Abstellraum).
  • Größerer Schutz unserer Lebensmittel und leichtere Zugangsmöglichkeiten zur Abholung sind noch besser.

Wenn Ihr selbst nichts Geeignetes anbieten könnt, fragt bitte in Eurem Umfeld danach und meldet Euch bei der Arbeitsgruppe. Konkrete Gestaltung und Organisation dieser Punkte möchten wir gerne der aktiven Selbstorganisation und Eigenverantwortung der Abnehmergruppe überlassen.

Hinweise bitte an die Ansprechpartnerin der AG Verteilsystem : Marita Rinklin, E-Mail schreiben

Es grüßt die AG Verteilsystem

SoLaVie in TV Südbaden

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Unser Vorstand Markus Graf stand TV Südbaden-Moderator Moritz Schulz im lockeren Gespräch im Rahmen des „Kneipen-Talk“ Rede und Antwort. Sozusagen eine kurze und knappe Video-Einführung zur SoLaVie – Solidarisch Landwirtschaften und Leben in der Ortenau. Schaut es euch an, vielleicht motiviert es euch zum Mitmachen.

FAQ: Ernteabnehmer*in werden

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Sie wollen einen oder mehrere Ernteanteile für mindestens ein Jahr abnehmen und uns helfen die solidarische Landwirtschaft in der Ortenau zu etablieren? Dann lesen Sie bitte folgenden Beitrag in Ruhe durch und füllen die entsprechenden Dokumente, die dort aufgeführt sind aus:

Die Mitgliedschaft ist für die Abnahme von Ernteanteilen verpflichtend sowie ein Darlehen, welches in Form einer Einlage bei Austritt auch wieder zurückgezahlt würde.

Wer sich auch noch an organisatorischen Aufgaben beteiligen und einbringen oder bei Veranstaltungen mitwirken möchte, darf sich gerne an unseren Aktivengruppen beteiligen, die sich einmal monatlich treffen.

SoLaVie-Mitgliederversammlung 2014: Wer will noch mitmachen?

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Die Mitgliederversammlung der SoLaVie ist gerade eine Woche alt und schon haben beide Regionalzeitungen in Print und Online-Ausgabe darüber berichtet:

Unser Protokoll wird auch bald veröffentlicht werden (bitte gebt unserer ehrenamtlichen Arbeit etwas mehr Zeit). Dennoch können wir natürlich bestätigen: wir suchen noch weitere Mitglieder, die von ca. April bis Dezember 2015 auch Ernteanteile abnehmen. Die Kosten werden im Bereich von 21  € pro Woche liegen.

Wer noch jemanden aus Offenburg und den Umlandgemeinden sowie Altenheim, Ichenheim, Oberkirch kennt, sollte sie/ihn unbedingt mal darauf ansprechen oder an uns weitervermitteln, damit wir den Kontakt aufnehmen können.

Damit wir 2015 eine solidarische Landwirtschaft in der Ortenau starten können.

FAQ: Wird das Gemüse biologisch angebaut?

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Warum gibt es keinen Chicorée, keine Pilze, kein Brot, keine Wurst und keinen Käse? Wann wird es Zitrusfrüchte geben?

Stichwort Betriebskozept: Unsere Gärtner*innen werden den Acker von Heinz Roth nach ökologischen Kriterien weiterbestellen. Heinz Roth hat diese Fläche bereits über 2 Jahrzehnte nach Bioland-Kriterien bebaut und war auch zertifiziert. Da wir keinen Handel mit der Ernte anstreben werden wir keine Zertifizierung anstreben. Dennoch soll auf mineralischen Dünger, auf Hybridsaatgut und auf jegliche Art von Spritzmitteln, die in der ökologischen Landwirtschaft nicht erlaubt sind, verzichtet werden. Vor allem beim Hybridsaatgut müssen wir Ausnahmen zulassen, da bestimmte Gemüse- oder Salatsorten in samenfester Variante kaum noch zu erhalten sind.

Aufgrund der Gegebenheiten auf der von Heinz Roth und der Gemeinde Altenheim zu pachtenden Flächen werden wir vorerst keine Getreide anbauen und auch keine Tierhaltung, wie z.B. Hühnerhaltung zur Produktion von Eiern, betreiben. Für die Folgeanbaujahre besteht jedoch die Möglichkeit der Kooperation mit einem Landwirt und einer Bäckerin in Ichenheim, die Getreide anbauen und es u.a. zu Brot verarbeiten. Auch die Kooperation mit lokalen Obstanbauern könnte möglich werden.

Handel mit Lebensmitteln, wie z.B. Zitrusfrüchte, ist nicht vordergründig im Sinne einer solidarischen Landwirtschaft, die regionale, saisonale Lebensmittelproduktion unterstützt. Chicorée und Pilze werden im Moment auch nicht angebaut, da dies mit erheblichem Mehraufwand verbunden wäre.

Solange unsere Gärtner*innen nicht alle Sorten, die auf unserem Acker angebaut werden sollen, selbst ziehen, werden wir so gut es möglich ist, auf Setzlinge aus ökologischem Anbau zurückgreifen. Dies hängt oft von der angeforderten Menge an Setzlingen ab oder davon, ob der jeweilige Betrieb diese überhaupt aufzieht.

FAQ: Für welchen Zeitraum binde ich mich?

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Reicht es, mich eine Woche vor dem Erhalt von Gemüse für eine Gemüsekiste anzumelden? Kann ich auch im März oder August dazustoßen? Ich muss in 2 Monaten umziehen, wie kann ich unterjährig kündigen?

Das Solidarische an SoLaVie e.V. ist vor allem, dass die Gärtner*innen, die uns am Leben halten, ein Auskommen mit ihrem Einkommen haben sollen und dass alle Ernteabnehmer*innen über die Jahre hinweg einen mehr oder minder gleichbleibenden Anteil an der Ernte erhalten – im Winter weniger als im Sommer.

Die Gärtner*innen müssen den Anbau planen, damit der Boden optimal genutzt wird, ohne ihn dauerhaft auszulaugen – siehe Betriebskonzept. Die Planung wird in der Regel im Winter vorgenommen, was für die Abnehmer*innen bedeutet, dass während einer Anbauperiode nur wenig Spielraum für Sortimentsänderungen oder -erweiterungen ist. Dies bedeutet auch,  dass während einer Anbauperiode wenig Spielraum für die Steigerung der Gesamt-Ernte möglich ist, wozu z.B. mehr Anbaufläche, mehr Folientunnel oder sogar mehr Gärtner*innen benötigt würden.

Aus diesen Gründen kann grundsätzlich nur zu Beginn des folgenden Kalenderjahres ein neuer Ernteanteil bezogen werden bzw. um weitere Ernteanteile aufgestockt werden. Es wäre nur in sehr kleinem Rahmen möglich unterjährig weitere Abnehmer*innen aufzunehmen. Nun bitte nicht gleich aufgeben, sondern mal weiterlesen und v.a. Kontakt mit uns aufnehmen:

Wenn jemand unterjährig aus beruflichen oder persönlichen Gründen seinen Ernteanteil verringern oder komplett abgeben muss, z.B. Auszug von Kindern, Trennung von Partner*in, Umzug, dann werden wir gemeinsam eine Lösung suchen. Für den Verein würde es bedeuten, dass der Haushalt nicht erfüllt werden kann, wenn eingeplante Anteile nicht bezahlt werden. Für die Abnehmer*in bedeutet es ggf. Ernteanteile zahlen zu müssen und nicht nutzen zu können, da wir momentan eine unterjährige Kündigung nicht vorgesehen haben.

Eine Lösung könnte hierbei sein, dass wir eine Art Warteliste erstellen, auf der Abnahmewillige gelistet werden, die auch unterjährig einspringen könnten, sobald jemand einen seiner Ernteanteile abgeben muss.

Auch für diese Frage gilt wie für alle anderen Fragen: wir haben keine endgültige Antwort, sondern werden uns immer wieder weiterentwickeln müssen, um Lösungen zu finden, die möglichst vielen gerecht werden.

Also in jedem Fall: uns ansprechen oder anschreiben.

FAQ: Wie komme ich an das Gemüse?

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Muss ich ein- oder mehrmals wöchentlich zum Acker fahren, um meinen Ernteanteil zu holen? An welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit kommt das Gemüse zu mir?

Die Antwort: weder noch. Da die Solidarische Landwirtschaft auch den Schaden für Umwelt und Mensch so gering wie möglich halten möchte, wird keine*r zum Acker fahren müssen, um sich seinen Ernteanteil selbst zu holen, noch werden wir es jede*r Abnehmer*in zur Haus-/Wohnungstür bringen. Es wird eine Mischform eingerichtet:

Entsprechend der Wohnorte der Ernteabnehmer*innen werden, unter Beteiligung dieser, Verteilpunkte eingerichtet. Zu diesen Verteilpunkten wird einmal die Woche die Menge an Gemüse und Salat gebracht, die der Summe der Ernteanteile der Abnehmer*innen entspricht, die sich an diesem Verteilpunkt ihren Ernteanteil abholen. Damit jede*r weiß, was in der jeweiligen Woche einem Ernteanteil entspricht, wird auch eine Liste aushängen mit der Mengenangabe für einen Ernteanteil.

Da wir momentan noch nicht genügend Ernteanteilabnehmer*innen haben, um jetzt schon sagen zu können, dass wir am 1.2.2015 starten – unbedingt noch Mitmacher*innen werben – können wir noch nicht sagen, wo Verteilpunkte einzurichten sind. Im Moment gehen wir jedoch davon aus, dass es in Altenheim einen geben könnte so wie ein oder mehrere in Offenburg und deren Teilorte sowie möglicherweise in Schutterwald. Auch in Oberkirch regt sich einiges was für einen Verteilpunkt dort sprechen würde.

Es ist also wichtig möglichst viele Gleichgesinnte zu finden, um einen Verteilpunkt in seiner Nähe zu haben.

FAQ: Muss ich auf dem Acker mitarbeiten?

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In der solidarischen Landwirtschaft tragen mehrere Privat-Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeuger*innen als auch die Konsument*innen die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft.

Quelle: Solidarische Landwirtschaft e.V.

Vordergründiges Ziel ist also die Kosten der Erzeugung von Nahrungsmitteln regional, saisonal und ökologisch zu tragen und die Ernte aufzuteilen.

Eine Mitarbeit auf dem Acker ist im Moment nicht gefordert wird aber eingeplant. Es wird die Möglichkeit geboten, sich an bestimmten Aktionen zu beteiligen. Hierzu wird entsprechend eingeladen. Die Mitarbeit an solchen Aktionen ist freiwillig.

Die Arbeit wird von 2-3 Gärtner*innen (im ersten Jahr sind 2 Vollzeitstellen – also insgesamt 80 Wochenstunden geplant) durchgeführt, die eigenverantwortlich die Arbeit organisieren. Sie stimmen sich mindestens einmal im Jahr, nämlich zum Ende eines Kalenderjahres mit den Mitgliedern über die anzubauenden Sorten und Arten mit den Ernteabnehmenden Mitgliedern ab, um möglichst viele Wünsche erfüllen zu können.

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