Anbausaison 2016 ist eröffnet!

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Im März 2016 wurde der Anbau auf unserem Solavie-Feld offiziell gestartet!

Bei frostigen Temperaturen habe unseren fleißigen Gärtnerinnen Angelika und Vivian (vorne im Bild) Topinambur entlang des Zauns gepflanzt.

Topinambur 2016

Brrrrr…. wird Zeit das es wärmer wird… 🙂
Vielen Dank für den „heldenhaften“ Einsatz!

Solavie proudly presents…

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Für alle, die unser Prachtstück noch nicht kennen:
Hier ein Foto unseres im Herbst erworbenen Geräteträgers!

Vielen Dank an alle, die diese Anschaffung möglich gemacht haben!

Und hier auch gleich noch ein Foto unseres neuen Weidenpavillions – das schöne Ergebnis unseres Weidenworkshops am 27.02.2016.

Vielen Dank für die Gestaltung unseres zukünftigen Open Air-Wohnzimmers!

SoLaVie-Erntedank-Spende für Flüchtlinge in Neuried

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Nachdem wir am Tag vor dem Erntedank-Fest die Kartoffeln und Kürbisse (Hokkaido, Butternut, Muscat) mit Hilfe vieler kleinen und großen Hände geerntet hatten, wollten wir für das Gute, was uns das Projekt und die Natur gebracht hatte, beim gemeinsamen Feiern danken. Es war auch eine gute Gelegenheit einerseits für die Mitglieder einander besser kennen zu lernen, als auch für Neugierige auf den Acker zu kommen, um sich über das Projekt SoLaVie zu informieren.

Bei Kartoffel- und Kürbissuppe und allerlei anderen Köstlichkeiten aus dem frisch geernteten Gemüse, Apfelsaft, Kuchen und Kaffee in lockerer Runde gab es viele interessante Gespräche.

Da das Projekt nicht wie gewünscht im Frühjahr 2015 offiziell starten konnte, fand sich ein kleines Grüppchen das gerne gärtnern wollte und so fingen wir im März an, mit den ersten Kulturen zu säen (Spinat, Radieschen, Zuckererbsen) und in weiteren Ackeraktionen wurden Tomaten, Paprika, Peperoni, Auberginen, Gurken, Andenbeeren, Tomatillos, Honigmelonen, Kiwano, Kürbis, Zuckermais, Bohnen, Salat, Mangold, Kartoffeln gesteckt, Kräuter und Blumen gepflanzt. Karotten und Rote Bete gesät, gemulcht, gejätet, gepflegt und geerntet.

Später folgten Spitzkohl, Wirsing, Brokkoli, Blumenkohl, Grün- Palm-und Rosenkohl, Rettich, Butterrüben, Spinat und Feldsalat.

Der trockene Sommer war eine richtige Herausforderung und es wurden tausende von Gießkannen Wasser geschleppt, doch der Giessdienst funktionierte reibungslos und die Mühe hat sich gelohnt. Nach getaner Arbeit saßen wir öfters zusammen am Lagerfeuer, grillten und genossen den herrlichen Sonnenuntergang.

Es gab so viel zu ernten und so wurde Tomatensoße, Chutneys, Paprika, Gurken eingemacht und Marmelade (Tomatillo mit Chilli oder Wildtomaten) eingekocht und die Kreativität kannte keine Grenzen.

Das Eingemachte und kleine Körbe mit verschiedenem Gemüse gefüllt, konnten gegen eine Spende mitgenommen werden. Da wir nicht nur innerhalb unseres Vereins SoLaVie e.V- solidarisch landwirtschaften und leben, Solidarität leben wollen, sondern darüber hinaus auch solidarisch mit anderen Initiativen sein wollen, fassten wir den Beschluss die Spende in Höhe von 330€ dem Netzwerk Gastfreundschaft Neuried für ihren engagierten Einsatz für die Flüchtlinge in Neuried zugute kommen zu lassen.

Angelika Weber
SoLaVie.e.V.

Reiche Kartoffelernte

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Kartoffeln geerntetDas Wetter war gut, die Stimmung auch und die Ernte reichlich! Einige Kinder und Erwachsene haben sich heute auf unserem SoLaVie-Acker in Altenheim eingefunden und Kartoffeln geerntet.

Kartoffelernte mit dem TraktorHeinz grub mit dem Traktor die Kartoffeln aus der Erde, danach wurde fleißig aufgesammelt. Die Ernte ging gut voran und hat sich gelohnt: Die Saatkartoffeln aus dem Frühjahr haben sich kräftig vermehrt, so dass etliche Kisten und Säcke gefüllt werden konnten.

KartoffelernteNach der Arbeit konnten wir uns bei Kaffee und leckerem Kuchen von Anita stärken und die Ernte bestaunen. Ein rundum gelungener Herbsttag auf dem Acker!

Vielen Dank an alle Beteiligten!

Die Kartoffelmaus

FAQ: Wo bitte gehts zum Acker?

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Unser Acker liegt in Altenheim, einem Ortsteil der Gemeinde Neuried, ca. 15 km von Offenburg entfernt.

Zwischen Altenheim und dem Nachbarort Dundenheim am Kreisverkehr in Richtung Altenheim-Süd abbiegen. Sobald rechts größere Gebäude auftauchen eine kleine Straße nach links in die Felder nehmen. Nach wenigen hundert Metern ist unser eingezäuntes Feld mit weißem Wohnwagen erreicht.

SoLaVie-Acker bei Altenheim - Klicken!
SoLaVie-Acker bei Altenheim – Zur OpenStreetMap >> ins Bild klicken!

SoLaVie-Mitgliederversammlung 2015

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Liebe Aktive, liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

am 4. Juli 2015 wird unsere Mitgliederversammlung statfinden. Wir werden uns um 17 Uhr im Stadtteil- und Familienzentrum Oststadt, Grimmelshausenstr. 30, Offenburg treffen.

Hierbei wird als wichtigster Teil der Mitgliederversammlung über ein Bieterverfahren der Mitglieder und Ernteabnehmer die Finanzierung des Anbaus für 2016 organisiert. Weiteres in folgendem Infoblatt sowie über die kommende Einladung.

SoLaVie Info 2015-04

Dokumente für die Mitgliederversammlung als PDF – unbedingt ausdrucken und durchlesen: 2015-06-07 Dokumente MV 2015

FAQ: Wird das Gemüse biologisch angebaut?

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Warum gibt es keinen Chicorée, keine Pilze, kein Brot, keine Wurst und keinen Käse? Wann wird es Zitrusfrüchte geben?

Stichwort Betriebskozept: Unsere Gärtner*innen werden den Acker von Heinz Roth nach ökologischen Kriterien weiterbestellen. Heinz Roth hat diese Fläche bereits über 2 Jahrzehnte nach Bioland-Kriterien bebaut und war auch zertifiziert. Da wir keinen Handel mit der Ernte anstreben werden wir keine Zertifizierung anstreben. Dennoch soll auf mineralischen Dünger, auf Hybridsaatgut und auf jegliche Art von Spritzmitteln, die in der ökologischen Landwirtschaft nicht erlaubt sind, verzichtet werden. Vor allem beim Hybridsaatgut müssen wir Ausnahmen zulassen, da bestimmte Gemüse- oder Salatsorten in samenfester Variante kaum noch zu erhalten sind.

Aufgrund der Gegebenheiten auf der von Heinz Roth und der Gemeinde Altenheim zu pachtenden Flächen werden wir vorerst keine Getreide anbauen und auch keine Tierhaltung, wie z.B. Hühnerhaltung zur Produktion von Eiern, betreiben. Für die Folgeanbaujahre besteht jedoch die Möglichkeit der Kooperation mit einem Landwirt und einer Bäckerin in Ichenheim, die Getreide anbauen und es u.a. zu Brot verarbeiten. Auch die Kooperation mit lokalen Obstanbauern könnte möglich werden.

Handel mit Lebensmitteln, wie z.B. Zitrusfrüchte, ist nicht vordergründig im Sinne einer solidarischen Landwirtschaft, die regionale, saisonale Lebensmittelproduktion unterstützt. Chicorée und Pilze werden im Moment auch nicht angebaut, da dies mit erheblichem Mehraufwand verbunden wäre.

Solange unsere Gärtner*innen nicht alle Sorten, die auf unserem Acker angebaut werden sollen, selbst ziehen, werden wir so gut es möglich ist, auf Setzlinge aus ökologischem Anbau zurückgreifen. Dies hängt oft von der angeforderten Menge an Setzlingen ab oder davon, ob der jeweilige Betrieb diese überhaupt aufzieht.

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