FAQ: Wo bitte gehts zum Acker?

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Unser Acker liegt in Altenheim, einem Ortsteil der Gemeinde Neuried, ca. 15 km von Offenburg entfernt.

Zwischen Altenheim und dem Nachbarort Dundenheim am Kreisverkehr in Richtung Altenheim-Süd abbiegen. Sobald rechts größere Gebäude auftauchen eine kleine Straße nach links in die Felder nehmen. Nach wenigen hundert Metern ist unser eingezäuntes Feld mit weißem Wohnwagen erreicht.

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Geschafft: Unser Sparhaushalt ist gedeckt!

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Liebe Mitglieder!

Es war spannend bis zum Schluss: Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, bis 31.8.2015 genügend Teilnahmeverpflichtungen für die Deckung unseres Sparhaushaltes in Höhe von monatlich 5.083 € zu sammeln. Die letzte fehlende Teilnahmeverpflichtung war am 31.8. auf dem Postweg zu uns. Aber nun ist es geschafft und diese wichtige Hürde genommen: Wir können 2016 mit dem Anbau von Gemüse beginnen und uns schon mal auf die Ernte freuen!
Damit ist unser Teilnahmekreis natürlich nicht geschlossen. Bis Ende des Jahres können und werden hoffentlich noch weitere Mitglieder dazukommen. In den letzten Wochen haben relativ viele Neue Interesse an Ernteanteilen gezeigt. Vielleicht schaffen wir ja noch die Deckung unseres ursprünglichen Haushalts, der eine bessere finanzielle Ausstattung der GärtnerInnen-Stellen ermöglichen würde.

Wie geht es weiter?
Bis zum tatsächlichen Beginn auf dem Acker sind allerdings einige weitere Hürden zu bewältigen:

  • Die Halle auf dem Feld muss bis Anfang nächsten Jahres von Heinz (unserem Verpächter) gebaut sein. Und dann sind wir als Verein gefordert, das Innere des Gebäudes zu gestalten und z.B. eine Toilette zu bauen oder anzuschaffen.
  • Im Blick auf das Personal haben wir erfreulicherweise Angelika, die im nächsten Jahr als Gärtnerin für Solavie arbeiten will und sich schon länger bei der Planung und dem aktuellen Mitgliederanbau engagiert. Wir brauchen jedoch eine zweite Fachperson und es gibt bereits Kontakte. Aber die Nachfrage nach Biolandwirten/-gärtnerInnen ist groß, nicht zuletzt durch die vielen Neugründungen in der Solidarischen Landwirtschaft.

Mitgliederversammlung im November 2015
Unter der Voraussetzung, dass diese beiden Punkte bis zum Start von unseren Mitgliedern und Aktiven erfolgreich abgeschlossen werden können, ist das grundsätzliche Signal zum Start im nächsten Jahr nun mit zeitlicher Verzögerung gegeben. Der ursprünglich geplante Anbau ab Juli für eine erste Ernte im Januar ist allerdings nicht mehr möglich. In der Landwirtschaft gibt es für manche Arbeiten eben nur ein begrenztes Zeitfenster, dann ist es vorbei. Wann genau der Anbau 2016 im Folientunnel beginnen kann, wann es voraussichtlich die erste Ernte geben wird und wie sich das auf die monatlichen Zahlungen auswirkt, darüber wollen wir in einer Mitgliederversammlung Anfang/Mitte November 2015 informieren und entscheiden.

Bitte um Überweisung Eurer Darlehen
Nachdem der Haushalt für das nächste Jahr durch Eure Verpflichtungen gedeckt wurde, können wir nun an die Anschaffung der notwendigen Gerätschaften und der Folientunnel gehen. Dazu reichen allerdings Eure Darlehenszusagen nicht aus, wir brauchen Geld auf unserem Konto. Einige haben das Darlehen bereits überwiesen, so dass wir schon etwas flüssig sind. Alle anderen – mit denen wir keine Sonderzahlungsbedingungen ausgemacht habenbitten wir um baldige Überweisung Eurer Darlehen auf unser Konto ( SoLaVie IBAN DE08 4306 0967 7032 7391 00). Auch einige Mitgliedsbeiträge sind noch nicht bezahlt. Demnächst schicken wir Euch auch Kopien der Teilnahmeverpflichtungen und von uns gegengezeichneten Darlehensverträge.

Die nächsten Aktiventreffen
Unser Aktiventreffen am 31.8. wurde durch eine erfreulich große Zahl „Neuer“ bereichert, die zum Teil bereits Aufgaben übernommen haben. Unsere Arbeitsgruppen konnten teilweise neu besetzt werden und wir hoffen, mit neuer Energie die vor uns liegenden Hürden zu nehmen. Dazu haben wir anstelle der monatlichen Treffen ein intensiveres Arbeiten durch Treffen alle 2 Wochen vereinbart. Die nächsten Aktiventreffen sind Dienstag, 15.9., Mittwoch 7.10. und Dienstag 20.10. 2015 um 19 Uhr im Gemeindehaus Hölderlinstr. 3 in Offenburg. Weitere engagierte MitmacherInnen sind uns herzlich willkommen!

Mit solidarischen Grüßen,
Marlene Werfl

FAQ: Ernteabnehmer*in werden

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Sie wollen einen oder mehrere Ernteanteile für mindestens ein Jahr abnehmen und uns helfen die solidarische Landwirtschaft in der Ortenau zu etablieren? Dann lesen Sie bitte folgenden Beitrag in Ruhe durch und füllen die entsprechenden Dokumente, die dort aufgeführt sind aus:

Die Mitgliedschaft ist für die Abnahme von Ernteanteilen verpflichtend sowie ein Darlehen, welches in Form einer Einlage bei Austritt auch wieder zurückgezahlt würde.

Wer sich auch noch an organisatorischen Aufgaben beteiligen und einbringen oder bei Veranstaltungen mitwirken möchte, darf sich gerne an unseren Aktivengruppen beteiligen, die sich einmal monatlich treffen.

FAQ: Wie komme ich an das Gemüse?

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Muss ich ein- oder mehrmals wöchentlich zum Acker fahren, um meinen Ernteanteil zu holen? An welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit kommt das Gemüse zu mir?

Die Antwort: weder noch. Da die Solidarische Landwirtschaft auch den Schaden für Umwelt und Mensch so gering wie möglich halten möchte, wird keine*r zum Acker fahren müssen, um sich seinen Ernteanteil selbst zu holen, noch werden wir es jede*r Abnehmer*in zur Haus-/Wohnungstür bringen. Es wird eine Mischform eingerichtet:

Entsprechend der Wohnorte der Ernteabnehmer*innen werden, unter Beteiligung dieser, Verteilpunkte eingerichtet. Zu diesen Verteilpunkten wird einmal die Woche die Menge an Gemüse und Salat gebracht, die der Summe der Ernteanteile der Abnehmer*innen entspricht, die sich an diesem Verteilpunkt ihren Ernteanteil abholen. Damit jede*r weiß, was in der jeweiligen Woche einem Ernteanteil entspricht, wird auch eine Liste aushängen mit der Mengenangabe für einen Ernteanteil.

Da wir momentan noch nicht genügend Ernteanteilabnehmer*innen haben, um jetzt schon sagen zu können, dass wir am 1.2.2015 starten – unbedingt noch Mitmacher*innen werben – können wir noch nicht sagen, wo Verteilpunkte einzurichten sind. Im Moment gehen wir jedoch davon aus, dass es in Altenheim einen geben könnte so wie ein oder mehrere in Offenburg und deren Teilorte sowie möglicherweise in Schutterwald. Auch in Oberkirch regt sich einiges was für einen Verteilpunkt dort sprechen würde.

Es ist also wichtig möglichst viele Gleichgesinnte zu finden, um einen Verteilpunkt in seiner Nähe zu haben.

FAQ: Muss ich auf dem Acker mitarbeiten?

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In der solidarischen Landwirtschaft tragen mehrere Privat-Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeuger*innen als auch die Konsument*innen die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft.

Quelle: Solidarische Landwirtschaft e.V.

Vordergründiges Ziel ist also die Kosten der Erzeugung von Nahrungsmitteln regional, saisonal und ökologisch zu tragen und die Ernte aufzuteilen.

Eine Mitarbeit auf dem Acker ist im Moment nicht gefordert wird aber eingeplant. Es wird die Möglichkeit geboten, sich an bestimmten Aktionen zu beteiligen. Hierzu wird entsprechend eingeladen. Die Mitarbeit an solchen Aktionen ist freiwillig.

Die Arbeit wird von 2-3 Gärtner*innen (im ersten Jahr sind 2 Vollzeitstellen – also insgesamt 80 Wochenstunden geplant) durchgeführt, die eigenverantwortlich die Arbeit organisieren. Sie stimmen sich mindestens einmal im Jahr, nämlich zum Ende eines Kalenderjahres mit den Mitgliedern über die anzubauenden Sorten und Arten mit den Ernteabnehmenden Mitgliedern ab, um möglichst viele Wünsche erfüllen zu können.

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