SoLaVie in TV Südbaden

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Unser Vorstand Markus Graf stand TV Südbaden-Moderator Moritz Schulz im lockeren Gespräch im Rahmen des „Kneipen-Talk“ Rede und Antwort. Sozusagen eine kurze und knappe Video-Einführung zur SoLaVie – Solidarisch Landwirtschaften und Leben in der Ortenau. Schaut es euch an, vielleicht motiviert es euch zum Mitmachen.

FAQ: Ernteabnehmer*in werden

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Sie wollen einen oder mehrere Ernteanteile für mindestens ein Jahr abnehmen und uns helfen die solidarische Landwirtschaft in der Ortenau zu etablieren? Dann lesen Sie bitte folgenden Beitrag in Ruhe durch und füllen die entsprechenden Dokumente, die dort aufgeführt sind aus:

Die Mitgliedschaft ist für die Abnahme von Ernteanteilen verpflichtend sowie ein Darlehen, welches in Form einer Einlage bei Austritt auch wieder zurückgezahlt würde.

Wer sich auch noch an organisatorischen Aufgaben beteiligen und einbringen oder bei Veranstaltungen mitwirken möchte, darf sich gerne an unseren Aktivengruppen beteiligen, die sich einmal monatlich treffen.

SoLaVie-Mitgliederversammlung 2014: Wer will noch mitmachen?

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Die Mitgliederversammlung der SoLaVie ist gerade eine Woche alt und schon haben beide Regionalzeitungen in Print und Online-Ausgabe darüber berichtet:

Unser Protokoll wird auch bald veröffentlicht werden (bitte gebt unserer ehrenamtlichen Arbeit etwas mehr Zeit). Dennoch können wir natürlich bestätigen: wir suchen noch weitere Mitglieder, die von ca. April bis Dezember 2015 auch Ernteanteile abnehmen. Die Kosten werden im Bereich von 21  € pro Woche liegen.

Wer noch jemanden aus Offenburg und den Umlandgemeinden sowie Altenheim, Ichenheim, Oberkirch kennt, sollte sie/ihn unbedingt mal darauf ansprechen oder an uns weitervermitteln, damit wir den Kontakt aufnehmen können.

Damit wir 2015 eine solidarische Landwirtschaft in der Ortenau starten können.

FAQ: Für welchen Zeitraum binde ich mich?

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Reicht es, mich eine Woche vor dem Erhalt von Gemüse für eine Gemüsekiste anzumelden? Kann ich auch im März oder August dazustoßen? Ich muss in 2 Monaten umziehen, wie kann ich unterjährig kündigen?

Das Solidarische an SoLaVie e.V. ist vor allem, dass die Gärtner*innen, die uns am Leben halten, ein Auskommen mit ihrem Einkommen haben sollen und dass alle Ernteabnehmer*innen über die Jahre hinweg einen mehr oder minder gleichbleibenden Anteil an der Ernte erhalten – im Winter weniger als im Sommer.

Die Gärtner*innen müssen den Anbau planen, damit der Boden optimal genutzt wird, ohne ihn dauerhaft auszulaugen – siehe Betriebskonzept. Die Planung wird in der Regel im Winter vorgenommen, was für die Abnehmer*innen bedeutet, dass während einer Anbauperiode nur wenig Spielraum für Sortimentsänderungen oder -erweiterungen ist. Dies bedeutet auch,  dass während einer Anbauperiode wenig Spielraum für die Steigerung der Gesamt-Ernte möglich ist, wozu z.B. mehr Anbaufläche, mehr Folientunnel oder sogar mehr Gärtner*innen benötigt würden.

Aus diesen Gründen kann grundsätzlich nur zu Beginn des folgenden Kalenderjahres ein neuer Ernteanteil bezogen werden bzw. um weitere Ernteanteile aufgestockt werden. Es wäre nur in sehr kleinem Rahmen möglich unterjährig weitere Abnehmer*innen aufzunehmen. Nun bitte nicht gleich aufgeben, sondern mal weiterlesen und v.a. Kontakt mit uns aufnehmen:

Wenn jemand unterjährig aus beruflichen oder persönlichen Gründen seinen Ernteanteil verringern oder komplett abgeben muss, z.B. Auszug von Kindern, Trennung von Partner*in, Umzug, dann werden wir gemeinsam eine Lösung suchen. Für den Verein würde es bedeuten, dass der Haushalt nicht erfüllt werden kann, wenn eingeplante Anteile nicht bezahlt werden. Für die Abnehmer*in bedeutet es ggf. Ernteanteile zahlen zu müssen und nicht nutzen zu können, da wir momentan eine unterjährige Kündigung nicht vorgesehen haben.

Eine Lösung könnte hierbei sein, dass wir eine Art Warteliste erstellen, auf der Abnahmewillige gelistet werden, die auch unterjährig einspringen könnten, sobald jemand einen seiner Ernteanteile abgeben muss.

Auch für diese Frage gilt wie für alle anderen Fragen: wir haben keine endgültige Antwort, sondern werden uns immer wieder weiterentwickeln müssen, um Lösungen zu finden, die möglichst vielen gerecht werden.

Also in jedem Fall: uns ansprechen oder anschreiben.

FAQ: Ich habe schon eine Gemüsekiste, warum soll ich bei euch mitmachen?

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Es gibt BürgerInnen, die bereits wöchentlich von einem Landwirt aus der Region Gemüse, Salat und Obst beziehen. Dies ist doch auch schon solidarisch. Warum also sollten diese bei der SoLaVie mitmachen?

  • Weil eine Gemüsekiste nur ein Teil-Schritt von der für die Landwirte risikoreichen selbständigen Landwirtschaft zur solidarischen Landwirtschaft ist, in der alle Beteiligten das Risiko für Ernteausfälle infolge von Unwettern, Krankheiten oder Schädlingsbefall übernehmen.
  • Die solidarische Landwirtschaft möchte, dass alle Beteiligten fair miteinander umgehen und diejenigen, die arbeiten, auch fair entlohnt werden. Sie stellt eine andere Form des Wirtschaftens dar, bei welchem das solidarische Miteinander anstatt des Wettbewerbens in den Vordergrund tritt. Es geht hierbei v.a. darum, dass LandwirtInnen / GärtnerInnen sich gezielter um die naturverträgliche und dennoch ertragreiche Bewirtschaftung von landwirtschaftlich nutzbarer Fläche in unserer direkten Umgebung konzentrieren können und sich nicht auch noch um die Vermarktung kümmern müssen. Solidarische Landwirtschaft ermöglicht die Teilnahme an einem anderen, zukunftsweisenden Landwirtschaftsmodell, das wir nach Meinung vieler dringend brauchen. Dazu gehört auch, dass die VerbraucherInnen in wichtige Entscheidungsprozesse einbezogen werden und Landwirtschaft hautnah erlebt werden kann.
  • Es geht in unserem speziellen Fall auch um die Fortsetzung der biologischen Bewirtschaftung von landwirtschaftlich nutzbarer Fläche.
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