Was wir anbauen

Wir haben uns – zumindest für den Anfang – auf den Anbau von Gemüse und Kräutern beschränkt. Eine spätere Erweiterung um andere Produkte ist nicht ausgeschlossen, hängt jedoch von den Mitgliedern und Kooperationsmöglichkeiten ab.
Wir bauen fast alles an, was in unserer Gegend wächst und gedeiht und das ist ziemlich viel, um die 50 Sorten. Liste. Wir wollen unseren Mitgliedern rund ums Jahr zu einem abwechslungsreichen Speiseplan verhelfen. Dabei sind auch alte Sorten, die teils in Vergessenheit gerieten, heutzutage aber wieder im Kommen sind (Pastinaken, schwarzer Rettich, Topinambur …). Und wir sind offen für Neues aus anderen Regionen, das inzwischen auch bei uns gedeiht.

Es gibt einige Kulturen, die wir nicht im Sortiment haben, weil sie z.B. besondere Bedingungen stellen wie Chicorée. Bei Zwiebeln für den Winter geht das nur mit entsprechenden luftigen Lagermöglichkeiten. Pilze haben wir bisher nicht, aber es gibt Pläne dafür. Wir mussten auch schon die Erfahrung machen, dass bei bestimmten Kulturen neue Schädlinge in der Region auftreten, gegen die es (noch) keine biologisch zulässigen Gegenmaßnahmen gibt.
Im Herbst lagern wir Kartoffeln, Möhren, Rote Beete, Sellerie u.a. ein für die Verteilung im Winter. Unsere neueste Errungenschaft sind zwei Folientunnel, die uns im nächsten Frühjahr etwas früher als bei Freilandanbau mit frischem Gemüse versorgen werden.

In einem Kooperationsprojekt bieten wir auch Apfelsaft von Streuobstwiesen an.

Wie wir anbauen

Da wir keinen Handel mit der Ernte anstreben, werden wir keine Zertifizierung anstreben. Dennoch soll auf mineralischen Dünger, auf Hybridsaatgut und auf jegliche Art von Spritzmitteln, die in der ökologischen Landwirtschaft nicht erlaubt sind, verzichtet werden. Vor allem beim Hybridsaatgut müssen wir Ausnahmen zulassen, da bestimmte Gemüse- oder Salatsorten in samenfester Variante kaum noch zu erhalten sind.
Solange unser Anbauteam nicht alle Sorten, die auf unserem Acker angebaut werden sollen, selbst zieht, werden wir so gut es möglich ist, auf Setzlinge aus ökologischem Anbau zurückgreifen.

Die Gärtner*innen sind angestellt, aber weitgehend eigenständig für den Anbau verantwortlich. Über die groben Linien gibt es Absprachen mit dem Aktivenkreis. Das Anbauteam ist auf regelmäßige Rückmeldungen hinsichtlich Sorten, Qualität und Mengen angewiesen, um die Anbauplanung anzupassen und zu verbessern.

Und wir brauchen die Unterstützung der Mitglieder bei der Feldarbeit. Näheres findest Du unter Mitmachen.