meet&greet auf dem Acker

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Ihr bekommt entweder ganz neu oder schon seit ein paar Wochen oder Monaten Gemüse von uns und habt sicher gemerkt, dass unser Verein ein komplexes Gebilde ist, der nicht nur Gemüse produziert. Vielleicht wurde eure Neugier geweckt, und ihr möchtet dieses Gebilde etwas besser verstehen. Um euch mit in das große SoLaVie-Boot zu holen, laden wir euch zum „meet&greet“-Nachmittag auf den Acker ein. Selbstverständlich sind auch „alte Hasen“ eingeladen.

Bei Kaffee und Kuchen (bitte euer Geschirr selbst mitbringen, gerne auch Kuchenspenden) möchten wir uns kennenlernen, euch den Acker zeigen, mehr erzählen zum Beispiel über unser Anbauteam, die Logistik vom Acker zum Verteilpunkt, das Bezahlsystem, die Bedeutung der Solidarität und vor allem: eure Fragen beantworten.

Den Weg zum Acker findet ihr hier.

Und am Samstag 10.10. kombiniert mit einer herzlichen Einladung an alle mit Herbstenergie:

Wir packen die schönen Dinge bei der Wurzel!
Rote Bete und evtl. Karotten sind bereit fürs Winterlager:
10 – 13 Uhr wird geerntet
13 – 14 Uhr gemeinsame Mittagspause (Essen und Geschirr bitte mitbringen)
14 – 16 Uhr meet&greet

Ihr könnt natürlich auch stundenweise vorbeikommen – so wie es euch passt. Je mehr Menschen am Acker, desto schöner!

Ackerkaffee jeden letzten Sonntag im Monat

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Nicht jede*r SoLaVista hat die Möglichkeit oder auch Lust auf dem Acker aktiv mitzuarbeiten, möchte sich aber dennoch gerne mal auf dem Acker aufhalten, einfach mal um zu gucken, um sich zu unterhalten und und und…
Also auf zum Ackerkaffee!

Jeweils am letzten Sonntag eines Monats ist der Acker für ein zwangloses Zusammenkommen geöffnet. Kommt vorbei, trinkt einen Kaffee und lernt Gleichgesinnte kennen. Bringt gerne Freunde und Bekannte mit, damit sie sehen, wo unser wundervolles Gemüse herkommt.

Und übrigens: Was ist ein Sonntagskaffee ohne Kuchen? Kuchenspenden sind herzlich willkommen.

Wir sehen uns am Sonntag!

Bitter macht gesund

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von Andrea

Bei SoLaVie gibt es aus dem Bereich der bitteren Blattgemüse folgende Sorten: Endivie, Zuckerhut, Radicchio, Chicorée, Puntarelle. Sie gehören alle zur Pflanzenfamilie der Zichoriengewächse und sind (fast) alle Züchtungen aus der gemeinen Wegwarte. Löwenzahn gehört ebenso zu den Zichoriengewächsen.

Die Kraft von Bitterstoffen und wie sie wirken

Die wundersame Wirkung von Bitterstoffen haben Pflanzenkundige auf der ganzen Welt bereits früh entdeckt. In unserer Zeit kennt man Bitterstoffe allem voran zur Appetitanregung und Verdauungsförderung. Dass Bitterstoffe weit mehr können als das, unterstreichen neuere Forschungsergebnisse. Insbesondere die Entdeckung und Beschreibung von unterschiedlichen Bitterstoffrezeptoren an unterschiedlichen Körperstellen wirft neue Anwendungsbereiche auf. Dazu zählen beispielsweise die Pflege strapazierter Haut oder die Unterstützung von Abwehrprozessen in den Atemwegen.

Bitterstoffe und Leber

Bitterstoffe sind für unsere Leber alles andere als eine „bittere Pille“. Vielmehr sind sie ihr besonders zuträglich. So kurbeln die wertvollen Pflanzenstoffe die Funktion von Leber und ihrem Hilfsorgan Galle an. Das unterstützt den Körper nicht nur bei der Fettverdauung, auch die Ausscheidung von Giftstoffen und Stoffwechselabfällen wird
gefördert. Bestimmte Bitterstoffvertreter, wie zum Beispiel Mariendistel und Artischocke, schützen die Leber darüber hinaus vor schädlichen Einflüssen und unterstützen ihre Regeneration.

Ergänzend dazu besitzen Bittermittel ein antidepressives und konstitutionstherapeutisches Potenzial und können bedingt durch die Einwirkung des Magen-Darm-Traktes auf das Gesamtbefinden, mit Erfolg auch bei Müdigkeit, Stress oder allgemein bei somatoformen Störungen eingesetzt werden.

Und eine neue Studie der Universität Freiburg zeigt: Bitterstoffe können Spikeproteine stoppen.
Löwenzahn-Extrakt ist eines von vielen Kräutern, die bei einer gesunden Immunantwort helfen können. Besser noch, Löwenzahnextrakt könnte sich als geeignet erweisen, Infektionen gänzlich zu verhindern, indem er genau den Kanal blockiert, über den sich die Spike-Proteine anlagern und die virale Replikation verursachen.

Tipps zur Zubereitung

Wem es doch zu bitter sein sollte, hier ein paar Tipps zum Abmildern:
– Blätter vor der Verwendung 30 Minuten in lauwarmes Wasser legen und dann abspülen
– Soßen oder Dressings ausbalancieren mit Honig, Apfel, Orange, Zitrone, Essig, Öl, Sahne, Joghurt
– rohe Kartoffelscheiben mit kochen um Bitterstoffe zu entziehen

Aktion „Offene Gartentür/jardin ouvert“ des Landratsamts Ortenaukreis & ADFC Radtour

Das SoLaVie-Ackertor war am Sonntag geöffnet und lockte viele Besucher auf den Acker. Der ADFC kam gleich aus zwei Richtungen, nämlich Offenburg und Lahr, angeradelt und das Landratsamt führte mit dem „Tag der offenen Gartentür“ ebenfalls interessierte Gartenfreunde auf den SoLaVie-Acker.

Unser Gärtner Benjamin führte die große Gruppe zu den verschiedenen Beeten, den Agroforst-Baumreihen und den Folientunneln, beantwortete viele Fragen und spannte immer wieder den Bogen von Pflanzenkunde bis zur Philosophie unseres Vereins.

Es war spannend und auch unterhaltsam, ihm zuzuhören und selbst langjährige SoLaVie-ler haben wieder etwas dazugelernt. Bei der Verköstigung von dem, was der Acker gerade zu bieten hat, kamen die Besucher miteinander ins Gespräch und es ließ sich auch wirklich gut aushalten auf unserem schönen, bunten, üppigen Acker.

Immer wieder dienstags im Sommer: Buschbohnenernte

Leichte Erntearbeit, meditativ oder auch unterhaltsam

von Marlene

Die Buschbohnenernte gehört zu meinen liebsten Aktivitäten auf dem Acker. Mit einem Hocker setze ich mich zwischen 2 Bohnenreihen und ernte erst auf der einen, dann auf der anderen Seite und ziehe dann ein Stückchen weiter. Das ist wenig anstrengend und eignet sich auch für die meisten ungeübten Mithilfe-Gärtner*innen. Und wenn jemand in der Nähe ebenfalls erntet, kann man sich gut dabei unterhalten.

Andererseits ist Handernte bei Buschbohnen auch zeitaufwändig und um unsere langen Reihen durchzuernten bedarf es eigentlich vieler Hände. Deshalb planen wir Bohnen eher so, dass eine Woche die Hälfte unserer Mitglieder Bohnen bekommen und in der nächsten Woche die andere Hälfte und so weiter. Unsere erste Ernte in diesem Jahr war allerdings so gut, dass es für alle 300 Gramm reichte. Nächste Woche werden diese ersten zwei Reihen dann abgeerntet. Aber danach geht es mit den nächsten „Sätzen“ weiter.

Nachdem ich seit einiger Zeit statt zum Ernten zum Gemüseverteilen in die Halle gehe, möchte ich euch ermuntern, es doch mal mit der Bohnenernte zu probieren. Und auch die Tomatenernte am Dienstag Vormittag bietet sich als leichtere Arbeit an. Je früher am Morgen, desto besser, weil es später in den Folientunnel zu heiß wird. Eure Mithilfe entlastet unser Anbau-Team, das jetzt bei der Hitze auch die schwerere Arbeit bewältigen muss. 

Nachrichten aus den Folientunneln und vom Acker

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Die Folientunnel sind jetzt komplett geräumt und wieder bepflanzt, sprich alles Gemüse kommt aus dem Freiland. Das ist noch immer sehr Salat und „Grün“-lastig, das zieht sich jetzt noch bis Mitte Juni… Dann können wir zusätzlich mit Zucchini, Gurken und Tomaten rechnen.

Und nächstes Jahr können wir in diesem Zeitraum auch Rhabarber und Spargel anbieten um die Versorgungslücke zu verringern.
Letzte Woche zu unserer Ackeraktion wurde sich aber gut um die beiden gekümmert. 😉

Was ist auf dem Acker los?

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Wollt ihr wissen was bei uns gerade alles los ist?

Die Pflanz-Aktions–Woche im April verlief gut, wir haben das Tomatenhaus bepflanzt und im Freiland füllen sich die Beete auch stetig mit Frühlingszwiebeln, Salaten, Petersilie, Kohlrabi, Möhren….
Viele Menschen kamen zum helfen, das war super! Die Eltern-Kind-Gruppe war mit Neuzugängen da. Auch die Kuchenversorgung war letzte Woche hervorragend:)

Vor Kurzem hatten wir Besuch von 12 Kindern aus der Tagesstätte Schneckenhaus, mit denen wir unsere Petersilie und Schnittlauch Anzucht gemacht haben.

Es ist geschäftig und gesellig hier und das draußen Gärtnern geht jetzt wieder so richtig los🎉
Der Regen tat allen Pflanzen seeehr gut. Diese Woche geht es darum das richtige Wetterfenster abzupassen um weitere Beetvorbereitungen und Pflanzungen im Freiland zu machen und dabei das stark sprießende Beikraut nicht aus den Augen zu verlieren.

Wir sind zur Zeit wegen Krankheit hier eine Gärtnerin weniger und freuen uns wenn ihr vorbeikommt und mitanpackt. Es gibt auch viele Arbeiten im trockenen Folientunnel.

Diese Woche leeren wir die meisten Beete im Folientunnel um Platz für die Paprikapflanzung zu machen. Deshalb genießt noch ein letztes Mal die würzigen Salatvariationen und es geht dann sehr bald in Kopfsalat über.

Sonnige Grüße vom Acker

Lauch – Begleiter durch Winter und Frühjahr 

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(von Marlene)

Langsam geht die Zeit zu Ende, in der Lauch regelmäßig in unseren Erntekörben und auf unseren Speisezetteln landete. Nach meiner Erinnerung hatten wir bei Lauch, neben Karotten und Roten Beten, noch in keinem Anbaujahr einen Ausfall. Wohl waren die Erträge nicht immer so üppig, aber wer gut aufgepasst hat, konnte in diesem Jahr feststellen, dass der Lauch im Laufe des Frühjahrs noch etwas gewachsen und dicker geworden ist.

Interessant ist, dass Lauch sowohl eine lange Wachstumszeit, als auch eine lange Erntezeit hat. Während im April der letzte Lauch geerntet wird, wurde Ende März bereits ausgesät für die nächste Saison. Nach etwa 2 Monaten sind die Pflanzen so groß, dass sie an ihren endgültigen Standort gepflanzt werden können. Da wachsen sie dann über Sommer, Herbst und Winter. Ab Dezember und dann bis in den April hinein werden sie alle zwei Wochen geerntet. Dabei verträgt der Lauch auch Frost und ist ziemlich robust. Lauch belegt also rund ums Jahr seinen Platz auf unserem Acker.

Daneben gibt es für alle Lauchliebhaber*innen noch den Sommerlauch. Der sorgt für Abwechslung zwischen Tomaten, Gurken und Auberginen. Allerdings nicht sehr häufig, weil wir im Sommer und Herbst genug anderes haben. 

Lauch kann sehr vielseitig in der Küche verwendet werden: Unverzichtbar in Gemüseeintöpfen, als traditionelle Gemüsebeilage, auf Lauchkuchen oder in Bratlingen. In unseren Rezepten findest du Käse-Lauch-Küchlein auf Möhren, Kartoffelrösti mit Lauch und Topinambur-Lauch-Quiche

Unsere Folientunnel-Aktion & ein Danke!

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Dank ausreichend vieler fleißiger Hände haben wir am Donnerstag beide Folientunnel geschafft. Die alte Folie hat 8 Jahre gehalten, auch dank der tollen Leistung unserer damaligen Folientunnelerbauer*innen. Von denen waren tatsächlich wieder fünf mit dabei, verstärkt durch acht später dazu Gekommene einschließlich eines ganz neuen Beziehers eines Schnupperanteils. Und so sahen die Folientunnel ohne die alte Folie aus.

An den jeweiligen Enden hängen noch Reste der alten Folie und die auszubuddeln war ein enormer Kraftakt, so gut waren die Folien im Boden verankert. Dank unserer starken Frauen und Männer haben wir auch das geschafft und die neue Folie so weit drauf gezogen und befestigt, dass sie uns nicht davon fliegen kann.

Das Wetter hätte nicht besser sein können, kein Lüftchen und angenehme Temperaturen, ein stärkender Kuchen gebacken von Ricarda und gutes Zusammenarbeiten. Es blieben natürlich noch Restarbeiten, die nach und nach erledigt werden können. Und leider passen die neuen Lüftungsfenster nicht und dafür braucht es noch etwas Tüftlergeist.

Großen Dank allen, die mit geholfen haben, gemeinsam schaffen wir immer wieder Großartiges!

Auch insgesamt ist es uns ein Anliegen euch für die Mithilfe in der letzten Woche zu danken!

Die Tunnel konnten beide bedeckt werden, da müssen nur noch Restarbeiten erledigt werden.
Auch die Heckenaktion war auch ein Erfolg und den zweiten Termin am nächsten Wochenende braucht es nicht, da schon alles erledigt wurde.
Auch über den Bärlauch haben wir uns im Erntekorb gefreut!

Ein DICKES Dankeschön an euch!!!

Mikrogrün selbst herstellen

eingetragen in: Rezept

Mikrogrün lässt sich ganz einfach selbst herstellen: Einfach abgeschnittene Kopfstücke von Rote Beete, Wurzelpetersilie und Pastinake zwei Wochen in Wasser stellen und mit etwas Pflege erhältst du ein dekoratives und essbares Mikrogrün.

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