von Andrea
Bei SoLaVie gibt es aus dem Bereich der bitteren Blattgemüse folgende Sorten: Endivie, Zuckerhut, Radicchio, Chicorée, Puntarelle. Sie gehören alle zur Pflanzenfamilie der Zichoriengewächse und sind (fast) alle Züchtungen aus der gemeinen Wegwarte. Löwenzahn gehört ebenso zu den Zichoriengewächsen.
Die Kraft von Bitterstoffen und wie sie wirken
Die wundersame Wirkung von Bitterstoffen haben Pflanzenkundige auf der ganzen Welt bereits früh entdeckt. In unserer Zeit kennt man Bitterstoffe allem voran zur Appetitanregung und Verdauungsförderung. Dass Bitterstoffe weit mehr können als das, unterstreichen neuere Forschungsergebnisse. Insbesondere die Entdeckung und Beschreibung von unterschiedlichen Bitterstoffrezeptoren an unterschiedlichen Körperstellen wirft neue Anwendungsbereiche auf. Dazu zählen beispielsweise die Pflege strapazierter Haut oder die Unterstützung von Abwehrprozessen in den Atemwegen.
Bitterstoffe und Leber
Bitterstoffe sind für unsere Leber alles andere als eine „bittere Pille“. Vielmehr sind sie ihr besonders zuträglich. So kurbeln die wertvollen Pflanzenstoffe die Funktion von Leber und ihrem Hilfsorgan Galle an. Das unterstützt den Körper nicht nur bei der Fettverdauung, auch die Ausscheidung von Giftstoffen und Stoffwechselabfällen wird
gefördert. Bestimmte Bitterstoffvertreter, wie zum Beispiel Mariendistel und Artischocke, schützen die Leber darüber hinaus vor schädlichen Einflüssen und unterstützen ihre Regeneration.
Ergänzend dazu besitzen Bittermittel ein antidepressives und konstitutionstherapeutisches Potenzial und können bedingt durch die Einwirkung des Magen-Darm-Traktes auf das Gesamtbefinden, mit Erfolg auch bei Müdigkeit, Stress oder allgemein bei somatoformen Störungen eingesetzt werden.
Und eine neue Studie der Universität Freiburg zeigt: Bitterstoffe können Spikeproteine stoppen.
Löwenzahn-Extrakt ist eines von vielen Kräutern, die bei einer gesunden Immunantwort helfen können. Besser noch, Löwenzahnextrakt könnte sich als geeignet erweisen, Infektionen gänzlich zu verhindern, indem er genau den Kanal blockiert, über den sich die Spike-Proteine anlagern und die virale Replikation verursachen.
Tipps zur Zubereitung
Wem es doch zu bitter sein sollte, hier ein paar Tipps zum Abmildern:
– Blätter vor der Verwendung 30 Minuten in lauwarmes Wasser legen und dann abspülen
– Soßen oder Dressings ausbalancieren mit Honig, Apfel, Orange, Zitrone, Essig, Öl, Sahne, Joghurt
– rohe Kartoffelscheiben mit kochen um Bitterstoffe zu entziehen









